Steigern Sie Ihr Wohlbefinden mit den passenden Yoga Übungen

Yogische Ernährung

Yoga als ganzheitliches Konzept umfasst auch Empfehlungen hinsichtlich Ernährungsweise. Im Yoga geht man davon aus, dass wir alle einen natürlichen Instinkt haben, der uns sagt, was gut für uns ist, was wir brauchen, wie viel wir davon brauchen etc.

In unserer heutigen Zeit ist es jedoch oftmals so, dass der Genuss in den Vordergrund gestellt wird, was dazu führt, dass wir unser intuitives Essverhalten verlieren. Eine regelmäßige holistische Yoga-Praxis hilft uns dabei, diese natürlichen Instinkte wieder zu stimulieren und unsere Gewohnheiten zu verändern.

Nun gibt es nicht spezielle Regeln, an die man sich halten muss, jedoch gibt es viele Empfehlungen, die unter anderem auch aus dem achtstufigen Pfad nach Patanjali hervorgehen, wie beispielsweise moderates Essen (Genügsamkeit, Bescheidenheit) oder eine vegetarische Ernährung (Gewaltlosigkeit, keine Grausamkeit).

Es ist außerdem empfohlen, regelmäßig zur gleichen Uhrzeit zu essen sowie naturbelassene, lokale und frische Lebensmittel zu konsumieren und alles wegzulassen, das Verlangen und Gier nach mehr auslöst. Also neben Fleisch sollen auch alle industriell verarbeiteten Lebensmittel, scharfe Gewürze, Kaffee, Alkohol etc. weggelassen werden.

Im Ayurveda, der sogenannten Schwester-Wissenschaft von Yoga, unterscheidet man zwischen drei „Dosha-Typen“. Abhängig von der bioenergetischen Konstitution wird eine spezielle Ernährungsweise empfohlen. Nachstehend findest du ein Rezept für ein ayurvedisches Reisporridge als Frühstücksoption. Es schmeckt nicht nur lecker, sondern bindet auch Giftstoffe, welche durch den Verdauungstrakt ausgeleitet werden. Der Brei kann mit frischen oder mit gedämpften Früchten verfeinert werden. Vor allem in der kalten Jahreszeit und für sogenannte Vata-Typen sind gedämpfte Früchte bekömmlicher.

Reis-Porridge (für 4 Portionen):

1 Tasse weißer Reis
5 Tassen Wasser
½ TL Salz
1 TL Kokosblütenzucker oder Jaggery
¼ TL Zimtpulver
1 Pandan-Blatt (wenn verfügbar)

Gib den Reis zusammen mit Wasser in einen Kochtopf und weiche ihn 5 Minuten lang ein. Füge das Pandan-Blatt hinzu und lass den Reis eine Stunde lang auf kleiner Flamme köcheln. Anschließend füge Salz, Zimtpulver und Zucker hinzu und rühre um. Für eine feinere Konsistenz kannst du den Brei mit einem Schneebesen oder Stabmixer pürieren.

Gedämpfte Früchte:

Ca. 900 g gemischte Früchte (z.B. Banane, Apfel, Beeren, Birne, Mango, Ananas etc.)

1 l Wasser
1 Sternanis
2 Zimtnelken
½ TL Zimtpulver

Schäle die Früchte und schneide sie in kleine Stücke. Bring das Wasser zum Kochen und lege die Früchte in einen Dämpfeinsatz in den Kochtopf. Dämpfe die Früchte zusammen mit den Gewürzen für 5 Minuten. Serviere die Früchte zusammen mit dem Reis-Porridge warm.

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