Lifestyle
Steigern Sie Ihr Wohlbefinden

YOGATIPPS - Teil 2
Fit in den Sommer

Element: Feuer

Meridiane: Herz, Dünndarm

Farbe: rot

Der Sommer ist dem Element Feuer zugeordnet. Dieses ist strahlend und glühend heiß. Es ist die Lebenskraft, die in uns lodert, die Liebe und die Leidenschaft. In dieser Jahreszeit spüren wir die Kraft der Sonne, des Feuerballs, ganz besonders und beobachten Wachstum und Reife.

Yin-Organ des Feuers: Herz – kräftiger Muskel mit enormer Leistungsfähigkeit, verantwortlich für die Versorgung unseres Körpers mit Blut. Die Harmonisierung des Herzmeridians fördert Liebe und Begeisterung.

Yang-Organ des Feuers: Dünndarm – Assistent des Herzens und wichtige Entscheidungsinstanz: was wird behalten, was wird ausgeschieden? Harmonisiert man den Dünndarmmeridian, so unterstützen wir unsere Fähigkeit des Aussortierens – nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf der mentalen Ebene und wir fördern die Emotion der Freude.

Feurige Yoga-Übungen

Drehsitz

aus dem Sitzen das linke Bein einschlagen (linker Fuß liegt auf rechter Seite); rechtes Bein aufstellen und den Fuß links an der Außenseite des linken Beines absetzen; Oberkörper dreht vorsichtig nach rechts; rechte Hand stützt sich hinter dem Rücken am Boden ab; linker Arm stemmt sich gegen das aufgestellte Bein; Seitenwechsel

Im Drehsitz werden die Bauchorgane (Dünndarm) massiert, die Position wirkt öffnend und anregend.

Kamel

aus dem Kniestand (Beine hüftbreit geöffnet) die Hände in den unteren Rücken legen; Oberschenkel und Gesäß anspannen und vorsichtig nach hinten beugen; wenn möglich, die Hände an den Fersen platzieren; Becken nach vor schieben, Blick nach oben richten; ruhige Atemzüge in der Rückbeuge des Kamels und spüren, wie der Atem tiefer wird; die Position auflösen, indem man sich mit angespannten Bauchmuskeln Wirbel für Wirbel wieder aufrichtet

Jede Rückbeuge wirkt öffnend auf den Brustkorb und weitet dadurch den Herzbereich.

Gefaltetes Blatt

Nach Rückbeugen tut es gut, den Rücken zu entspannen, wie z.B. im Gefalteten Blatt. Dazu aus dem Fersensitz den Oberkörper nach vor beugen, die Stirn am Boden ablegen und die Handrücken hinten bei den Füßen zu Boden bringen. Sinne zurückziehen, ruhig und tief atmen, den Herzschlag wahrnehmen.

Körper & Geist
Gerade in der heißen Jahreszeit zeigen wir gerne Haut. Mit Bikini, Shorts und Miniröcken treten aber oft auch Cellulitis ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Was kann ich tun, um der sogenannten Orangenhaut beizukommen? Und nachdem der Sommer dem Herzen und dem Dünndarm zugeordnet ist, fragen wir uns auch, in welcher psychosomatischen Bedeutung diese Körpergebiete uns zum Nachdenken anregen wollen:

Körper: Tipps bei Cellulitis
Die Dellen in der Haut, vorwiegend an Po, Oberschenkeln und Oberarmen, entstehen mitunter durch eine Übersäuerung des Körpers. Daher ist es wichtig, für eine basische Kost zu sorgen (Obst, Gemüse, Salate, Sprossen), viel Wasser zu trinken (in der heißen Jahreszeit ohnehin ratsam) und basische Fußbäder zu nehmen. Viel Bewegung an der frischen Luft sorgt für gute Laune und straffes Gewebe.

Geist: Anregungen aus der Psychologie
Psychosomatik des Herzens: Das Herz steht immer mit Emotion in Verbindung, „es hüpft vor Freude“, „fällt vor Schreck in die Hose“, „flattert“ bei Verliebtheit und „bricht“ bei Liebeskummer. Sind bei mir Kopf (Verstand) und Herz (Gefühl) im Einklang oder regiert bloß die Vernunft? Gebe ich meinen Gefühlen genügend Raum? Lebe ich aus ganzem Herzen oder nur halbherzig? Höre ich auf mein Herz?

Psychosomatik des Dünndarms: Der Dünndarm gilt als guter Indikator für Existenzängste. Angst, nicht genug für sich herauszuholen und verhungern zu müssen. Es stellen sich hier die Fragen, wovor man konkrete Angst hat, was man unbedingt festhalten möchte. Ziel ist loslassen, ausdehnen, flexibel werden und geschehen lassen.

 
Illustratorin: Mag. Elisabeth Klade, Klinische- und Gesundheitspsychologin, dipl. Yogatrainerin

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