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Lifestyle
Steigern Sie Ihr Wohlbefinden

YOGATIPPS - Teil 1
Entspannt durch den Frühling

Element: Holz

Meridiane: Leber, Gallenblase

Farbe: grün

Der Frühling ist dem Element Holz zugeordnet. Dieses ist kraftvoll und flexibel. Wie ein Baum, der fest im Erdreich wurzelt und seine Äste hoch zum Himmel streckt und der sich den Stürmen des Lebens anpasst. Mit der Frühlingssonne erwacht das Holz zu neuem Leben, treibt aus, lässt Blätter, Blüten und Früchte wachsen.

Yin-Organ des Holzes: Leber – wichtiges Stoffwechsel- und Entgiftungsorgan. Sie ist verantwortlich für den Energiefluss durch den gesamten Körper. Die Harmonisierung des Lebermeridians fördert wohlwollende Freundlichkeit.

Yang-Organ des Holzes: Gallenblase – speichert die Gallenflüssigkeit, die zur Verdauung nötig ist. Harmonisiert man den Gallenblasenmeridian, so wird Mut und Zuversicht gefördert.

YinYoga-Übungen für das Element Holz
Die Asanas (Positionen) werden im Yin-Yoga zwischen drei und fünf Minuten gehalten. Dabei werden tiefer liegende Körperschichten wie Faszien, Bänder, Sehnen und Gelenke angesprochen genauso wie Meridiane aktiviert und mögliche Blockaden gelöst.

In den folgenden Asanas werden die Hüfte, die Beininnen- und die Körperaußenseiten (Gallenblasen- und Lebermeridiane) aktiviert. Wir befreien uns hier von Impulsivität, Frust und Ärger und entscheiden uns für Freundlichkeit und mitfühlende Hingabe.

Frosch

Knie sind weit gegrätscht; Oberkörper nach vor gebeugt; Becken bleibt nah an den Fersen

Quadrat

Aus der Sitzhaltung das rechte Schienbein vor das linke Schienbein legen; Oberkörper nach vor beugen; linke Hand auf linke Fußsohle, rechte Hand auf rechte Fußsohle; Seitenwechsel: linkes Schienbein ist nun vorne

Schlafender Schwan

Aus dem Vierfüßlerstand das rechte Bein nach vor bringen und Knie voran ablegen, der rechte Fuß schaut zur linken Seite; hinteres Bein ist weggestreckt und liegt auf Knie und Rist auf; den Oberkörper nach vor beugen und entweder gemütlich den Kopf abstützen (Bild) oder aber ganz nach unten neigen und die Stirn am Boden ablegen; Seitenwechsel: linkes Bein nach vor bringen.

Nachspüren in der Endentspannung, die Farbe Grün visualisieren, auf den Frühling freuen!

Körper & Geist
… arbeiten zusammen, stärken bzw. schwächen einander. Die Gesundwerdung und –aufrechterhaltung erfordert daher Maßnahmen, die sowohl die physische als auch die psychische Berücksichtigung enthält.

Körper: Tipps zur Entgiftung
In der Früh ist der Körper mit der Entgiftung beschäftigt, wobei man ihn sehr gut unterstützen kann. Zuerst entfernt man den weißen Belag (Schlacken) von der Zunge, der sich über Nacht gebildet hat, mit einem Schaber (oder Löffel).

Das morgendliche Trinken eines warmen Zitronenwassers (Saft einer halben Zitrone) empfiehlt sich ebenfalls als tägliche Routine. Es entschlackt und regt die Verdauung an.

Ein weiterer Tipp betrifft das Trockenbürsten der Haut. Durch eine regelmäßige Bürstenmassage kann das Ausleiten belastender Stoffe über die Haut großartig unterstützt werden.

Geist: Anregungen aus der Psychologie
Psychosomatik der Leber: Enthusiasmus, der leicht ins Maßlose ausufern kann. „Maßhalten“ – Was in meinem Leben ist mir zu viel? Wo sollte ich mich mehr zurücknehmen? Wo habe ich den mittleren Weg verlassen?

Psychosomatik der Galle: Die Gallenblase speichert Ärger und Frustration, „die Galle läuft einem über“. „Aggressionen“ – Worüber ärgere ich mich? Kann ich meinen Ärger adäquat ausdrücken oder ist es eher so, dass ich ihn runterschlucke? Welches Ventil kann ich nutzen, um „Dampf abzulassen“?

Entgiften der Seele: Welcher Gedankenballast beschäftigt mich? Worüber sollte ich reflektieren um es anschließend loslassen zu können? Kann ich dies alleine bewältigen oder brauche ich dazu Hilfe von außen? Welche Strategien der Entspannung nutze ich?

 
Illustratorin: Mag. Elisabeth Klade, Klinische- und Gesundheitspsychologin, dipl. Yogatrainerin

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