Steigern Sie Ihr Wohlbefinden mit den passenden Yoga Übungen.

YOGISCHE ATMUNG
Yogaübung

Das Wort Pranayama besteht aus „Prana“ (Lebensenergie) und „Yama“ (Kontrolle). Prana wird vor allem über die Atmung in unseren Körper geführt, weshalb Prana auch oft als Atem übersetzt wird. Pranayama ist ein entscheidender Teil einer holistischen Yoga Praxis. In den Yoga-Lehren ist seit Jahrtausenden bekannt, dass die Atmung als einzige steuerbare Körper- funktion dabei hilft, den Geist zu beruhigen, sich ins Hier und Jetzt zurückzuführen, sowie alle Körperfunktionen zu verbessern.

Im Alltag tendieren wir oft dazu sehr flach zu atmen. Vor allem in Stresssituationen wird durch diese flache Form der Atmung das sympathische Nervensystem noch weiter stimu- liert. Eine tiefe und ruhige Atmung hilft uns, in den Ruhemodus des parasympathischen Ner- vensystems zu gelangen, wo die Herzfrequenz und der Blutdruck gesenkt werden. Diese po- sitive Auswirkung auf die physische, mentale und emotionale Gesundheit wird auch durch zahlreiche Studien belegt.

Durch eine regelmäßige Pranayama-Praxis übt, entspannt und trainiert man den gesamten Atemapparat. Dies führt dazu, dass man auch im Alltag wieder tiefer und entspannter atmet, was auch in einem ruhigeren Geist resultiert. Außerdem wird die Lungenkapazität erweitert, was sich auf die Leistungsfähigkeit und allgemein positiv auf die Lebensqualität auswirkt. Zudem wird die Konzentrationsfähigkeit verbessert, der körpereigene Entgiftungsprozess angeregt und unterstützt, man fühlt sich energiegeladener und kann Stresssituationen bes- ser bewältigen.

Bei der „yogischen Vollatmung“ geht es darum, die Bauchatmung, die Brustatmung und die Schlüsselbeinatmung zu spüren, zu unterscheiden und dann zusammenzuführen.

Übung:

Begeben Sie sich in eine bequeme Sitzposition mit aufrechter Wirbelsäule und üben Sie zunächst die separaten Partien und dann die Zusammenführung. Nehmen Sie sich mehrere Minuten für diese Übung Zeit. Zur Unterstützung können Sie Ihre Hände auf die jeweilige Körperpartie legen.

Bauch- oder Zwerchfellatmung: Spüren Sie wie sich beim Einatmen das Zwerchfell nach unten bewegt und die Bauchdecke nach vorne schiebt. Beim Ausatmen kehrt das Zwerchfell nach oben zurück und die Bauchdecke wird wieder flach. Das Ausatmen ist ein passiver Vorgang. Der Atem wird langsamer und tiefer, was zur Entspannung führt.

Brustatmung: Beim Einatmen erweitert sich der Brustkorb, beim Ausatmen zieht sich dieser zusammen. Die Luft strömt in den Mittelteil der Lungen. Die Brustatmung ist schneller und flacher und füllt die Lungen weniger als die Bauchatmung.

Schlüsselbeinatmung: Die Luft strömt lediglich in die Lungenspitzen. Beim Einatmen hebt sich nur die obere Partie des Brustkorbs mit den Schlüsselbeinen, beim Ausatmen senkt sich diese Partie wieder. Die Atmung ist noch flacher und rascher und kann vor allem in noch hochgradigeren Stresssituationen beobachtet werden.

Nun vereinen Sie alle drei Bereiche in einem Atemzug wie eine Welle: beim Einatmen schiebt sich der Bauch nach vorne, der Brustkorb dehnt sich aus und die Schlüsselbeine heben sich leicht, beim Ausatmen senken sich die Schlüsselbeine, der Brustkorb zieht sich zusammen und der Bauch senkt sich ab. So wird die volle Lungenkapazität ausgenutzt.

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