Steigern Sie Ihr Wohlbefinden mit der passenden Yoga Übung

YOGA FÜR DIE AUGEN
Trataka

Yoga für die Augen – Ja, das gibt es tatsächlich. Trataka, „konzentriertes Starren“, fällt unter die Kategorie der Reinigungspraktiken. In yogischen Texten wird beschrieben, dass diese Praktik dabei hilft, unterdrückte Gedanken zu beheben sowie mentale Spannungen und Ängste zu beseitigen. Zudem wird das Nervensystem ausgeglichen, die Augen gereinigt und gestärkt, die Konzentration und Gedächtnisfähigkeit verbessert. Diese Methode wird außerdem als therapeutische Maßnahme bei Depressionen und Schlaflosigkeit angewendet.

Trataka wird oft auch als Meditation beschrieben, da man in einer bequemen aber aufrechten Position verweilt und für eine bestimmte Zeit die volle Konzentration auf ein leuchtendes Objekt richtet und dadurch versucht, den Geist zu beruhigen. Dieses Objekt kann beispielsweise eine Kerzenflamme, ein Punkt auf der Wand oder etwa, wie auf diesem Bild, die aufgehende oder untergehende Sonne sein.

Vielleicht nimmst du dir diese Übung für deinen nächsten Urlaub vor, wenn du am Meer sitzt und dem feuerroten Sonnenball beim Auf- oder Untergehen zuschaust.

Übung:

Wählen Sie ein für Sie geeignetes Objekt und setzen Sie sich in einem angenehmen Abstand davor. Schließen Sie zunächst Ihre Augen und erden Sie sich für einen Moment. Dann öffnen Sie die Augen und blicken Sie in das Objekt. Dabei ist es wichtig zu versuchen, nicht zu blinzeln, sondern die Augen offen zu halten. Nach einer gewissen Zeit beginnen die Augen meist zu tränen, dies ist ein ganz natürlicher Reinigungsprozess der Augen. Schließen Sie die Augen, können Sie manchmal verschiedene Farben oder Formen erkennen, vielleicht auch das Negativbild des Objektes. Sobald diese Farben und Formen verblassen, öffnen Sie die Augen wieder und konzentrieren Sie sich wieder komplett auf das Objekt ohne zu blinzeln und halten Sie die Augen so lange offen, bis Sie das starke Bedürfnis verspüren, die Augen wieder zu schließen. Wiederholen Sie diesen Prozess einige Male und versuchen, die Zeit mit geöffneten Augen von Mal zu Mal zu verlängern. Am Ende beobachten Sie noch einmal die Farben und Formen, die entstehen und verweilen dann noch für einige Minuten in einer ruhigen Position. Vielleicht können Sie beobachten, dass der Geist und der Atem ruhiger geworden sind.

Anfangs ist es ratsam, mit einigen wenigen Minuten Gesamtzeit zu beginnen und langsam auf 15 Minuten zu steigern.

Kontraindikationen:

Bei Kerzen-Trataka ist es wichtig, dass die Flamme stabil ist und es sollte keine Spannung oder Luftzug im Auge spürbar sein. Bei Augenschmerzen oder Problemen mit den Augen anderer Art sowie für Epileptiker ist Kerzen-Trataka nicht geeignet, stattdessen kann beispielsweise auf einen Punkt auf der Wand gestarrt werden. Hierfür ist es wichtig, gute Beleuchtung sicherzustellen.

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