Steigern Sie Ihr Wohlbefinden mit den passenden Yoga Übungen.

YIN & YANG YOGA
Yogaübung

Die Begriffe Yin und Yang stammen aus der chinesischen Philosophie, wo sie als zwei gegensätzliche Kräfte zwischen Objekten verstanden werden. Yin ist mehr intern, passiv, kühlend und erdend, wohingegen Yang als mehr extern, dynamisch, wärmend und aufstrebend beschrieben wird. Diese Prinzipien gibt es auch im Yoga. Yin Yoga ist eine meditative Praxis, in der Posen passiv für einige Minuten gehalten werden. Die Meridiane im Körper werden stimuliert wodurch der Energiefluss zu den Organen verbessert wird. Man arbeitet am tieferliegenden und dichten Bindegewebe, an der Gelenksmobilität und der Flexibilität im Körper. Yin Yoga balanciert und beruhigt Körper und Geist, reduziert Stress und lehrt uns das Loslassen.

Yang Yoga hingegen stellt eine aktivere Form des Yoga dar, die den Muskelaufbau, die Durchblutung, die Kräftigung, das Durchhaltevermögen und die Flexibilität im Fokus hat. Der Körper wird gekräftigt und gestrafft, die Flexibilität und die Blutzirkulation werden verbessert, das Durchhaltevermögen wird erhöht und Spannungen im Körper verringert. Diese beiden Formen des Yoga können entweder getrennt voneinander praktiziert oder aber zusammengeführt werden zum Yin Yang Yoga. Für eine ausgeglichene Yoga-Praxis benötigen wir beide Aspekte.

Eka Pada Rajakapotasana ist eine häufig praktizierte Pose im Yin oder Yin Yang Yoga, da sie die gesamte Körpervorderseite dehnt (Oberschenkelvorderseiten, Leisten, Illiopsoas, Bauch, Brust, Hals), die inneren Organe stimuliert und dehnt und den Rücken kräftigt.

Übung:

Um Eka Pada Rajakapotasana auszuführen, begeben Sie sich in den Vierfußstand. Bringen Sie Ihr linkes Knie zum linken Handgelenk und lassen Sie Ihr rechtes Bein langsam nach hinten gleiten, sodass der Oberschenkel auf der Matte aufliegt und Sie eine intensive Dehnung im Hüftbeugemuskel spüren. Der Fußspann beider Füße liegt auf der Matte auf. Bringen Sie Ihre Fingerspitzen auf Höhe der Hüften neben Ihren Körper und öffnen Sie Ihre Brust. Die Schultern ziehen dabei nach unten. Um die Rückbeuge zu intensivieren, können Sie Ihre Arme über den Kopf bringen. Um die Dehnung im Hüftbeuger zu intensivieren können Sie Ihr hinteres Bein beugen und Ihren rechten Fuß mit dem rechten Ellbogen umschließen. Alternativ können Sie auch Ihren Oberkörper nach vorne beugen, Ihre Arme nach vorne strecken, Ihren Kopf auf der Matte entspannen und tief ein- und ausatmen. In dieser Pose ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Hüfte gerade bleibt und sich nicht zur Seite öffnet. Unterstützend kann unter die linke Hüfte ein Kissen gelegt werden um sicherzustellen, dass die Hüfte gerade bleibt. Halten Sie die Pose für 1-3 Minuten, oder so lange wie es angenehm oder erträglich ist und dann wechseln Sie die Seite.

Kontraindikationen:

Diese Pose sollte nicht praktiziert werden, wenn man Verletzungen in der Lendenwirbelsäule, Blockaden im Illiosakralgelenk oder schwerwiegende Knieverletzungen hat.

 

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