Steigern Sie Ihr Wohlbefinden mit den passenden Yoga Übungen.

YOGATIPPS FÜR DEN WINTER
Ausgeruht durch den Winter

Element: Wasser

Meridiane: Nieren- und Blasenmeridian

Farbe: blau

Der Winter ist die Zeit des Loslassens und Ruhens. Wir ziehen uns zurück, die Natur bedeckt sich und erholt sich. Es ist die Phase des Sammelns neuer Kräfte, um diese im neuen Jahr frisch aktivieren zu können.

Yin-Organ: Nieren – Sie filtern das Blut, gewinnen Nährstoffe und stellen einen Energiespeicher dar. In der TCM gilt dieses Organpaar als „Wurzel des Lebens“.

Yang-Organ: Blase – arbeitet mit den Nieren zusammen, um unreine Flüssigkeiten aus dem Körper auszuleiten.

Um die Funktionstüchtigkeit von Nieren und Blase zu unterstützen, sind die Dehnungen im unteren Rücken wirksam.

Yoga-Übungen rund um das Element Wasser

Herabschauender Hund

Beim herabschauenden Hund bildet der Körper ein umgekehrtes V. Die Hände fest in die Matte pressen. Die Beine fest anspannen und die Fersen Richtung Boden drücken. Den Rücken Langstrecken und den Kopf entspannt hängen lassen. Wichtig bei dieser Haltung: die Ellenbogen zeigen nach außen und die Schultern sind nach außen gedreht.

Tiefe Vorbeuge

Atmen Sie tief ein und mit der Ausatmung beugen Sie nun den Oberkörper so tief wie möglich nach unten, sodass Sie mit den Händen den Boden berühren können. Ist diese Position mit durchgestreckten Beinen nicht zu bewerkstelligen, dann können Sie gerne die Knie beugen. Das Gewicht liegt auf den Beinen, nicht am unteren Rücken.

Happy Baby

Einatmend vorsichtig aus der Vorbeuge nach oben heben. Mit dem Ausatmen nach unten auf den Boden kommen. Nun legen Sie sich auf den Rücken und ziehen beide Beine heran. Mit beiden Händen umfassen Sie von innen die Füße und üben Druck aus. Die Knie werden Richtung Achselhöhlen herangezogen. Spüren Sie den Druck in den Leisten und die Öffnung des unteren Rückens.

Geist: Anregungen aus der Psychologie

Die Nieren produzieren die Emotionen Angst und Stress. Bei schwacher Nierenleistung nehmen diese negativen Gefühle zu und stehen in keiner Relation mehr zur Wirklichkeit. Angst nimmt überhand. Man entwickelt Ängste vor allem Möglichen. Dadurch steigt der Stresspegel. Wenn „etwas an die Nieren geht“, bedeutet dies, dass eine Frustration, eine Enttäuschung und Verletzung nicht auseichend verarbeitet werden konnte.

Die Blase ist das Organ des Druckausgleichs. Sie reagiert sehr schnell auf seelische Belastung, z.B. verspürt man häufigen Harndrang, wenn man vor einer großen Herausforderung steht. Körperlich gesehen wird Harn gelassen, wenn die Blase voll ist. Auf der psychischen Seite wird der Druck gerne in der Blase aufgefangen. Krankheitsbilder wie die Reizblase können entstehen.

Daher fragen Sie sich: Sind meine Ängste der Wirklichkeit angepasst? Welche Enttäuschungen konnte ich nicht verarbeiten? Welche Frustrationen haben sich in mir festgesetzt? Kann ich psychische Belastung gut ausgleichen? Oder sollte ich mir Hilfe holen, bevor sich Druck körperlich manifestiert.

Illustratorin: Mag. Elisabeth Klade, Klinische- und Gesundheitspsychologin, dipl. Yogatrainerin

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