Steigern Sie Ihr Wohlbefinden mit der passenden Yoga Übung

Rücken Yoga
Yoga Übung

In unserem modernen und „komfortablen“ Alltag bewegen wir uns meistens nur sehr einseitig, vor allem wenn wir einer klassischen Bürotätigkeit nachgehen, wo wir viel sitzen und uns kaum bewegen. Wie oft drehst du deinen Oberkörper oder beugst dich gar mal nach hinten? Wahrscheinlich nur in Ausnahmesituationen, bei deiner Yoga-Asana-Praxis oder bei anderen gezielten Gymnastik-Stunden.

Dies führt dazu, dass sich unser Körper auf diesen Bewegungsradius einstellt, Schulter- und oder Rückenprobleme entstehen und diese wirken sich oftmals auf andere Bereiche des Körpers aus: durch die Komprimierung der Brustwirbel wird die Atmung eingeschränkt, was weiters zu Herz-Kreislauf-Problemen und Magen-Darm-Mobilitätsstörungen führen kann, abgesehen von der unangenehmen optischen Erscheinung des Rundrückens. Hinzu kommt das „iHunch-Syndrom“, der „Smartphone-Höcker“, aufgrund der unnatürlichen Haltung des Nackens bei übermäßiger Smartphone-Verwendung. Durch das Praktizieren von Rückbeugen kann dieser ungesunden Haltung entgegengewirkt werden.

Diese Asana-Sequenz stärkt nicht nur den Rücken, sondern wirkt sich auch positiv auf die Verdauung aus, überschüssiges Fett am Bauch wird reduziert, sämtliche Bauchorgane werden besser durchblutet, die Bauchspeicheldrüse wird reguliert und Leber und Milz werden aktiviert, was dabei hilft, Giftstoffe abzutransportieren. Außerdem hilft sie bei Menstruationsbeschwerden und hat einen energetisierenden Effekt.

Übung:

  1. Beginnen Sie in Bauchlage auf Ihrer Matte, legen Sie Ihre Stirn auf die Unterarme und lassen Sie Ihre Füße entspannt auseinanderfallen. Verweilen Sie hier für ein paar Atemzüge.
  2. Bringen Sie beide Hände auf Höhe der Brust, mit Ihrer Einatmung lösen Sie die Hände von der Matte, öffnen Ihre Brust und blicken nach vorne. Die Schultern ziehen nach hinten und weg von den Ohren, die Ellbogen sind eng am Körper. Bringen Sie die Füße zusammen, achten Sie darauf, dass die Vorderfüße auf der Matte bleiben. Halten Sie diese Position für 5 Atemzüge.
  3. Beugen Sie beide Beine und greifen Sie nach Ihren Fußgelenken. Flexen Sie Ihre Füße und mit der Einatmung üben Sie Widerstand in Ihren Händen aus um die Brust und die Beine von der Matte zu heben. Der Blick ist nach vorne gerichtet. Achten Sie darauf, dass Sie in den Brustkorb atmen. Halten Sie diese Position für 5 Atemzüge
  4. Strecken Sie Ihre Arme nach vorne aus und heben Sie mit der Einatmung diagonal einen Arm und ein Bein. Dabei öffnet sich auch die Brust und der Blick richtet sich nach vorne. Mit der Ausatmung senken Sie Arm, Bein und Kopf wieder nach unten und wechseln die Seite. Wiederholen Sie dies 5-10 Mal auf jeder Seite. Sie können die Pose auch halten, bevor das Bein, Arm und Kopf wieder abgesenkt werden. Wichtig dabei ist, dass Sie Ihren Atem nicht anhalten
  5. Verschränken Sie Ihre Finger hinter dem Rücken. Mit der Einatmung ziehen Sie die Hände nach hinten und weg vom Körper, wodurch sich der Oberkörper hebt, die Brust öffnet und der Blick nach vorne richtet. Halten Sie diese Position für 5 Atemzüge und kommen Sie mit der letzten Ausatmung zurück in die Anfangsposition um die Sequenz nachklingen zu lassen.

Sie können diese Abfolge 3-5 Mal wiederholen und auch die einzelnen Posen länger halten.

Kontraindikationen:

Diese Übungs-Sequenz eignet sich nicht für schwangere Frauen und kann auch für stillende Mütter unangenehm sein. Auch bei Schulter- oder Bandscheibenproblemen sollte vorher unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden. Zudem ist es wichtig, auf deinen Körper zu hören und gegebenenfalls Gürtel oder andere Hilfsmittel zu verwenden.

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