Steigern Sie Ihr Wohlbefinden mit den passenden Yoga Übungen.

MEDITATION
Yogaübung

Die Meditation ist eines der wichtigsten Elemente im Yoga. Oftmals der Spiritualität, der Religion oder gar der Esoterik zugeordnet, wird Meditation immer wieder missverstanden und unterschätzt. Zwar findet die Meditationspraxis eine wichtige Rolle in verschiedenen religiösen Traditionen, dennoch ist sie nicht an bestimmte Religionen gekoppelt. Meditieren ist im Grunde Geistesschulung. In den yogischen Schriften des Lehrers Patanjali heißt es „Yogas Chitta Vritti Nirodha“, was übersetzt werden kann als „Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Bewegungen im Geist“. Es geht also darum, die ständig vorhandenen kreisenden Gedanken zur Ruhe zu bringen um in den Entspannungsmodus zu kommen. Abbau von Stress, höhere Konzentration, gesteigerte Leistungsfähigkeit und generell ein besseres Wohlbefinden sind einige wenige Vorteile einer regelmäßigen Meditationspraxis. Zunächst ist es wichtig, die Gedanken bewusst wahrzunehmen und zu erkennen wie uns diese beeinflussen. Je mehr wir uns unserer Gedanken bewusst werden, desto mehr können wir sie in eine positive Richtung beeinflussen. Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Meditation. Eine einfache Möglichkeit ist, sich einfach auf den Atem zu konzentrieren und die Gedanken zu beobachten und vorbeiziehen zu lassen ohne auf diese zu reagieren.

Übung:

Setzen Sie sich in eine aufrechte Position mit gerader Wirbelsäule, entweder auf einen Stuhl mit beiden Füßen am Boden (am besten barfuß) oder auf den Boden mit überkreuzten Beinen. Eine fortgeschrittene Variante ist die Lotus-Position. Legen Sie die Hände entspannt auf die Knie oder in den Schoß, die Handflächen sind nach oben gerichtet. Schließe die Augen und beginne deine Aufmerksamkeit auf den Atem zu richten. Es kann sehr hilfreich sein, die Atemzüge zu zählen um mit dem Fokus komplett bei der Atmung zu bleiben. Wann immer Sie merken, dass der Geist in Gedanken abdriftet, bringen Sie Ihren Fokus geduldig und liebevoll wieder zurück zum Atem. Am Anfang kann es sich bereits lange anfühlen für wenige Minuten in Stille zu sitzen aufgrund reger Geistesbewegungen. Versuchen Sie, so geduldig wie möglich im Moment zu bleiben und die Aufmerksamkeit immer wieder zum Atem zurückzubringen. Um sich an eine regelmäßige Meditationspraxis heranzutasten, können Sie damit beginnen, jeden Morgen für wenige Minuten zu meditieren und dies dann weiter und weiter steigern. Wichtig ist es, vor allem an jenen Tagen zu meditieren, an denen es am schwersten fällt. Es gibt ein berühmtes Zen-Zitat, das besagt „Du solltest jeden Tag für 20 Minuten meditieren, es sei denn, du bist zu beschäftigt, dann solltest du für 1 Stunde meditieren.“

 

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