Steigern Sie Ihr Wohlbefinden mit den passenden Yoga Übungen

Herzöffnungs Pose - Anahatasana
Yoga Übung

„Da geht mir geht das Herz auf“ ist eine sehr geläufige Redewendung und schöne Metapher dafür, wie unser emotionaler Körper und unser physischer Körper miteinander verbunden sind. Diese Aussage impliziert, dass bei schönen und angenehmen Gefühlen das Herz aufgeht, wohingegen schmerzhafte Gefühle dazu führen, dass sich das Herz schließt. Oftmals wird auch von einer sogenannten „Schutzmauer“ gesprochen, die um das Herz gebaut wird, da wir uns instinktiv vor schmerzhaften Gefühlen schützen wollen. Dieses Verschließen führt zu energetischen Spannungen, die sich im Brustraum manifestieren und zu einer Verhärtung der Brustmuskulatur führen. Durch diese Verspannung kann die Atmung nicht mehr frei fließen. In besonders traurigen oder stressigen Situationen ist es leicht zu beobachten, wie der Atem hektisch und oberflächlich ist, oder sogar stockt. Durch das körperliche Öffnen des Brustraums wird tiefes Atmen wieder möglich und wir können schmerzvolle Emotionen loslassen. Durch neue Sauerstoffzufuhr erlangt man außerdem neue körperliche als auch mentale Kraft. Rückbeugen sind also eine Möglichkeit, emotionale Leiden zu heilen, Spannungen zu lösen und das Herz wieder zu öffnen, sodass man wieder liebevoller auf andere Menschen zugehen und Mitgefühl spüren kann.

Anahatasana – manchmal auch als gestreckte Welpenhaltung bezeichnet – ist eine sehr sanfte Form der Herzöffnung und wird oft im Yin Yoga praktiziert. Diese Pose hilft uns vor allem in der Vorweihnachtszeit mehr Empathie und Nächstenliebe zu generieren. Zudem werden Spannungen im Schultergürtel gelöst, die Rückenmuskulatur gestärkt und die Körpervorderseite gedehnt sowie die inneren Organe gestreckt, was bei Verdauungsproblemen Abhilfe verschafft.

Übung:

Beginnen Sie in einem Vierfußstand und wandern mit Ihren Händen so weit nach vorne, dass Ihre Arme gestreckt sind, Ihre Hüften weiterhin über Ihren Knien ausgerichtet sind und Ihr Brustkorb zur Matte sinkt. Spannen Sie Ihren Bauch leicht an um Ihren unteren Rücken zu schonen. Achten Sie nun besonders auf Ihre Schultern und Ihren Nacken, da diese Indikatoren dafür sind, wie weit Sie sich absenken können. Je nach Möglichkeit legen Sie die Stirn auf der Matte ab oder aber, wenn dies zu intensiv ist, verwenden Sie einen Polster oder eine Decke um Ihren Kopf darauf abzulegen. Um die Intensität weiter zu verringern können Sie eine gerollte Decke hinter die Knie bringen und Ihren Körper nach hinten schieben. Um die Pose zu intensivieren können Sie die Zehen aufstellen und das Kinn auf die Matte legen. Dann beginnen Sie, langsam und gleichmäßig in den Brustraum ein- und auszuatmen. Versuchen Sie diese Pose 1-3 Minuten zu halten und setzen Sie sich danach in die Position des Kindes (dazu schieben Sie den Oberkörper einfach zurück in Richtung Fersen und lassen Ihre Arme entlang des Körpers rasten).

Kontraindikationen:

Bei schwerwiegenden Knie- und Schulterverletzungen muss besondere Vorsicht geboten werden. Bei Knie-Beschwerden kann eine Decke unter die Knie platziert werden.

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